Wappen Banner und Siegel

Der Stadt Bad Driburg ist mit Urkunde des Regierungspräsidenten in Detmold vom 09.05.1973 das Recht zur Führung eines Wappens und eines Banners verliehen worden. Weiterhin führt sie ein Siegel mit dem Stadtwappen. Bad Driburg wurde genehmigt, das Wappen in den Farben Gold und Blau zu führen, dies war der Wunsch der Stadt. Zuvor führte sie seit dem 06.07.1908 ein fast gleich aussehendes Wappen in den Farben Gold und Rot.

Beschreibung des Wappens: Eine goldene gezinnte Stadtmauer mit offenem, von einem doppeltgezinnten Turm überragten Tor. Über der Mauer im linken Schildfeld freischwebend ein goldenes lateinisches Kreuz. Blauer Untergrund.

Der Turm ist schon seit fast 800 Jahren Zeichen Driburgs und man findet ihn auch schon auf dem im Jahre 1215 geprägten „Driburg Pfennig“, von dem es heute nur noch zwei Exemplare gibt. Er wurde bereits auf einem Siegel aus dem Jahr 1390 verwendet.

Das später hinzugefügte Kreuz repräsentiert die Zugehörigkeit der Stadt zum Fürstbistum Paderborn.

Beschreibung des Banners: Blau und gelb längs gestreift mit dem Stadtwappen etwas oberhalb der Mitte des Banners.

Beschreibung des Siegels: Umschrift oben: Stadt. Umschrift unten: Bad Driburg. Siegelbild: Wappenschild, in dem der Inhalt des Stadtwappens in Umrissen wiedergegeben ist.

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Städtepartnerschaft

Bad Driburg unterhält seit 1990 eine Städtefreundschaft zu Uebigau im Südwesten Brandenburgs. Uebigau ging Ende 2001 in der neu gebildeten Stadt Uebugau-Wahrenbrück auf. Es besteht Austausch auf Kirchen- und Vereinsebene, insb. die Schützenvereine (Bürgerschützengilde) treffen sich regelmäßig.

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Klima

Vorherrschende Südwest- und Westwinde bestimmen ein “leichtes Reizklima”. In Verbindung mit dem Waldreichtum ist die Witterung frei von sommerlicher Schwüle. Im Frühwinter bildet sich Nebel.

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Geologie

Der Festgesteinsuntergrund im Stadtgebiet wird wesentlich aus Ton-, Mergel-, Kalk- und Sandstein des Erdmittelalters bestimmt. Sie stammen vornehmlich aus der Trias, zum geringeren Teil, vor allem im Raum Langeland, auch aus dem Jura und im Raum Kühlsen aus der Kreide. Diese Sedimentsgesteine sind hier bis zu 1 km stark. Sie wurden im Lauf der Erdgeschichte herausgehoben und in zahlreiche Sättel, Mulden, Gräben, Horste und kleinere Schollen zerlegt. Der Talkessel von Bad Driburg wird von einer breiten Sattelstruktur durchquert, die nördlichen und südlichen Stadtteile hingegen gehören zu einem Bruchfaltengebirge. Gesteine des Erdaltertums sind im tieferen Untergrund zu finden. Lockergesteine des Eiszeitalters, also Kies, Sand und durch Wind abgelagerter Löss bedecken in den Talebenen und der Mulde von Alhausen – Eichmilde den Festgesteinsuntergrund. Die zum großen Teil verkarsteten Kalksteine aus dem Trias sind gute Grundwasserleiter. Die kohlensäurehaltigen Mineralwässer, die auf von Gebirgsstörungen vorgezeichneten Wegen nach oben steigen und dabei teilweise das Grundwasser mineralisieren, liegen in den Schichten des mittleren Bundsnadsteins. Am Eggekamm herrschen sehr nährstoffarme sandige Podsole vor. Im Norden und Süden des angrenzenden Ostabfalls der Egge haben sich Pseudogleye gebildet. Im mittleren Bereich überwiegen nährstoffreiche Rendzinen aus steinig-tonigem Lehm und Braunerden mit mit einer Deckschicht aus Lösslehm. Die ackerbauliche Nutzung von Gebieten, in denen sich Reste der eiszeitlichen Löss-Überdeckung erhalten haben, konkurriert mit der Nutzung als städtische Siedlungsfläche. Bad Driburg eignet sich durchgehend gut bis sehr gut zur Nutzung von geothermischen Wärmequellen mittels Erdwärmesonde und Wärmegewinnung durch Wärmepumpe.

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Geographische Lage

Bad Driburg liegt an der Westgrenze des Kreises Höxter zum Kreis Paderborn an der B 64 Münster–Paderborn–Höxter–Seesen. Sie überwindet den Steilhang der Egge ins Driburger Tal in Serpentinen und umgeht die Kernstadt südlich, um dem Aa- und Nethetal folgend zur Weser zu führen. Die Autobahnen A 33 und A 44 werden ca. 30 km entfernt bei Paderborn und Scherfede erreicht. Eisenbahnknotenpunkt ist Altenbeken, 10 km entfernt auf der Westseite des Eggegebirges, mit IC- und Nahverkehrsanschlüssen. Durch die Egge führt der 1.632 m lange Rehbergtunnel. Der Eisenbahn-Regional- und -Nahverkehr nutzt ebenfalls das Aatal in Richtung Höxter und Holzminden. Nächster Flughafen ist Paderborn/Lippstadt in 40 km Entfernung.

Das Eggegebirge bildet den Ostrand der Westfälischen Bucht und die westliche Grenze des Weserberglandes. Das Gebirge ist die Wasserscheide zwischen Rhein und Weser. Das Kammgebirge mit durchschnittlicher Höhe von 400 m über NN ist die südliche Fortsetzung des Teutoburger Waldes und die Verbindung zum Sauerland.

In Überlaufquellen entspringen am Fuße des östlichen Schichtstufenhanges um 280 m über NN im Quellhorizont zwischen Röt und aufliegendem klüftigen Muschelkalk die Nebenflüsse zur Weser: Emmer (in Bad Driburg-Langeland), Aa (in Bad Driburg-Reelsen), Nathe und Öse (in Bad Driburg-Neuenheerse). Kohlensäurehaltiges Grundwasser tritt oberflächennah in Heilquellen zu Tage, wird aber auch in tieferen Schichten erbohrt.

Der Talkessel, in welchem die Kernstadt von Bad Driburg liegt, hat zwei Abflüsse. Der nördliche Teil wird durch den Schwallenbach entwässert, der zwischen Rosenberg und Steinberg der Aa zufließt. Der mittlere und südliche Teil wird durch den Hilgenbach entwässert, der zwischen Steinberg und Düsenberg der Aa zufließt.

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Geographische Lage

Stadtmittelpunkt: 9o1´ö.L., 51o44´n.B. Höchster Punkt: 434,60 m über NN (Hausheide). Tiefster Punkt: 146,60 m über NN (Herste).

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Ausdehnung des Stadtgebiets

Gesamtfläche der Stadt: 115,07 km2 (Kleinstadt). Nord-Süd-Ausdehnung: 15 km. West-Ost-Ausdehnung: 7,5 km.

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Nachbargemeinden

Im Norden: Steinheim und Nieheim. Im Osten: Brakel. Im Süden: Willebadessen. Im Südwesten: Lichtenau. Im Westen: Altenbeken.

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Ortsteile

Bad Driburg Kernstadt, Bad Hermannsborn, Alhausen, Dringenberg, Erpentrup, Herste, Kühlsen, Langeland, Neuenheerse, Pömbsen, Reelsen, Siebenstern.

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Stadt Bad Driburg: Bundesland NRW, Kreis Höxter, Regierungsbezirk Detmold.

Postleitzahl: 33014.

Kfz-Kennzeichen: HX.

Einwohnerzahl (Stand 30.06.2011): 18.894 Bewohner in insgesamt 12 Ortsteilen, davon 11.808 in der Kernstadt.

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